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Spielregeln (NTB)

Viele Leser kennen das Völkerballspiel aus der Kinder- bzw. Schulzeit. Schon damals galt bereits der Spruch: „Gib einem Menschen einen Ball in die Hand und schon beginnt er zu Spielen“. Immer wo sich Kinder trafen, wurden zwei Mannschaften gebildet und man begann mit dem Völkerballspiel.

Da man die Spielstärke der einzelnen Spielerinnen und Spieler genau kannte, wurde bereits bei der Bestimmung der Mannschaftsführer darauf geachtet, dass die Spielerin mit der vermeintlich größten Wurf- und Fangstärke die Wahl durchführte. Die beiden Personen stellten sich cirka 2-5 Meter entfernt auf und setzten nun wechselseitig einen Fuß vor den anderen. Der Spieler, welcher zum Abschluss seinen Fuß nicht mehr in die Lücke setzen konnte, hatte die Wahl verloren, der andere Spieler begann mit der Wahl.

Jeder suchte aus den verbliebenen Spielern den nächstbesten Spieler aus. Durfte man selbst die Wahl nicht durchführen, wartete man gespannt, zu welcher Mannschaft man gewählt wurde und wann die Wahl auf einen selbst fiel. Es stimmte ganz schön traurig, wenn man nicht zur ersten Wahl gehörte. Aber im Spiel konnte man ja beweisen, wie stark jeder wirklich war.

Sicher gab es schon damals feste Spielregeln, aber von Spiel zu Spiel konnten diese neu ausgehandelt werden. Durch die Anerkennung zum Wettkampfspiel und mit der Durchführung von Meisterschaften wurden aber Spielregeln erforderlich, welche für die gesamte Spielsaison gelten mussten.

Aufgrund der Tatsache, dass es keine festgeschriebene Regel gab, waren die ersten Festlegungen in den kleinen Kreisen (4-6 Mannschaften) noch einfach.
Schwieriger wurde es, als die ersten Spielregeln zwischen zwei Kreisen festgeschrieben waren und zwei verschiedene Gruppen aufeinander stießen.
Da jedoch die Gruppen bereits untereinander Freundschaftsspiele durchgeführt hatten, kannte jeder die Vor- und Nachteile. Um in einem Verbund von 10-12 Mannschaften eine Meisterschaftsrunde durchführen zu können, kam man sich näher und es konnten die ersten Meisterschaften mit einer einheitlicher Spielregel durchgeführt werden. In Niedersachsen fand diese Entwicklung in den 80ziger Jahren statt. In Emden wurde ab 1975 gespielt, die Krummhörnstaffel begann durch die räumliche Nähe, nachdem man bereits einige Jahre Freundschaftsspiele durchgeführt hatte, 1985 mit der ersten Meisterschaftsrunde. In den Turnkreisen Fallingbostel-Walsrode, sowie in der Grafschaft Bentheim wurden zu dieser Zeit regelmäßige Spielturniere durchgeführt.
1985 bemühten sich die Staffelleiter der Turnkreise Emden und Aurich beim Deutschen Sportbund um die Anerkennung des Völkerballspieles als Wettkampfspiel. Der Niedersächsische Turner-Bund hat Anfang 1986 das Völkerballspiel neben Faust-, Prell-, Korb-, Schleuderball und Ringtennis in sein Programm aufgenommen und als Wettkampfspiel anerkannt.

In der Landesturnschule in Melle haben die Turnkreise Soltau-Fallingbostel, Grafschaft Bentheim, Emden und Aurich in mehreren Sitzungen eine neue, gemeinsame Spielregel festgelegt.

Nachdem nun in Niedersachsen die Spielregel feststand und auch von den neuen Kreisen Leer und Bremervörde übernommen worden waren, wurde vom deutschen Turner Bund eine einheitliche Spielregel für die Bundesrepublik gefordert. In Verbindung mit den Landesverbänden Saarland und Westfalen fanden in Unna Westfalen zwei Verhandlungsrunden statt. In vielen Punkten z.B. über den Spielball und die Mannschaftsstärke wurde schnell eine Einigung gefunden.

In zwei Punkten wurden zwar Mehrheiten gefunden, da aber in einem Grundelement des Völkerballspieles, dem Freiwerfen, keine Einigung erzielt werden konnte, behielten die Niedersachsen bis auf weiteres ihre Spielregel mit dem Freiwerfen bei. Auf Bundesebene und bei Deutschen Turnfesten wird jedoch nach der abgestimmten Bundesregel gespielt.
Diese Spielregelerklärung soll nun den Schiedsrichtern Empfehlungen geben und als Arbeitsgrundlage dienen. In wieweit die Spielerinnen und Übungsleiter die Spielregel und die Auslegungen ihr Spiel und die taktischen Spielzüge nutzen, bleibt dem Leser überlassen. Auch hier gilt, es ist erlaubt, was nicht verboten wird.
Es ist wichtig die Spielregel mit allen bekannten Möglichkeiten zu erklären, um den Schiedsrichtern und den Übungsleitern(innen) eine bestmögliche Arbeitsgrundlage zu geben.

Im ersten Teil werden die NTB Spielregel für das Normalfeld erklärt. Beim Spiel im Kleinfeld und beim Beachvölkerball gibt es abweichende Spielregel. Sie werden anschließend gesondert beschrieben.


Spielregel Völkerball (NTB)
Spielgedanke Völkerball
Völkerball kann als zweckfreies, unbeschwertes, aber auch als Mannschaftsspiel unter Turnierbedingungen gepflegt werden. Eine Mannschaft besteht aus 12 Spielerinnen. Das rechteckige Spielfeld, das von einem Freiraum umgeben sein sollte, wird in der Mitte durch eine Mittellinie in zwei Hälften geteilt. Jede Mannschaft versucht die Spielerinnen der gegnerischen Mannschaft abzuwerfen. Gespielt wird nach Sätzen. Ein Satz endet, wenn eine Mannschaft alle Spielerinnen der anderen Mannschaft abgeworfen hat. Gewonnen hat die Mannschaft, welche die Mehrzahl der angesetzten Sätze für sich entschieden hat.

1. Spielfeld
1.1 Das Spielfeld ist ein Rechteck von 18m Länge und 9m Breite, dessen Grenzen durch Linien auf dem Boden bestimmt werden.
1.1.1 Das Spielfeld wird durch eine Mittellinie in zwei Mannschaftsfelder (9x9m) geteilt. Bei den Altersklassen (11- 14 Jahre) wird die Grundlinie auf 7m vorgezogen (7x9m).
1.1.2 Altersklassen
9-10 jährige Schüler(innen)
11-14 jährige Schüler(innen)
15-18 jährige Jugend(liche)
1.1.3 Sämtliche Linien sind auf dem Boden sichtbar zu markieren. Sie müssen mindestens 3 cm, dürfen aber nicht breiter als 5 cm sein. Festhaftende Klebestreifen sind zulässig.
Die Grund- und Seitenlinien gehören zum Spielfeld, die Mittellinie zu beiden Mannschaftsfeldern gemeinsam. Die Seiten- und Grundlinien sind an beiden Enden um 100 cm über die Spielfeldecken hinaus zu verlängern. (Angabe und Wurfraum)
1.1.4 Der Rückraum besteht aus dem Angabe- und Wurfraum und den seitlichen Freiräumen hinter der Grundlinie.
Im Rückraum haben sich nur aktive Spielerinnen aufzuhalten.
1.2 Hinter jeder Grundlinie und den beiden Seitenlinien sollte ein freier Raum von 2m sein.
1.3 Zuschauer sind nach Möglichkeit 4m von den Grenzen des Spielfeldes entfernt zu halten.

2. Ball
2.1 Der Völkerball für die Altersklassen Jugend A+B und Frauen ist ein Hohlball mit einer weichen Hülle aus gelben Veloursleder und 6 blauen Punkten (ca. 7cm Durchmesser). Er muss gleichmäßig rund und straff aufgepumpt sein. Bei Spielbeginn muss er ein Gewicht von 320-380 Gramm und einen Umfang von 62 - 68 cm haben.
Der Völkerball für die Altersklassen Jugend C/D und E/F ist ein Hohlball mit einer weichen Hülle aus gelben Velours und mit je 2 blauen, roten und grünen Punkten (ca. 7 cm Durchmesser). Er muss gleichmäßig rund und straff aufgepumpt sein. Bei Spielbeginn muss der Ball ein Gewicht von 280-300 Gramm und einen Umfang von 62- 68 cm haben.
2.2 Der austragende Verein (Veranstalter) stellt den Ball.

3. Mannschaft
3.1 Zu jeder Mannschaft gehören 12 Spielerinnen, 7 Feldspielerinnen, 1 Grundlinienspielerin und 4 Auswechselspielerinnen, die bei Spielbeginn auf dem Spielberichtsbogen eingetragen sein müssen.
3.1.1 Bei Spielbeginn müssen min. 5 Spielerinnen auf dem Spielfeld sein, deren Zahl sich jedoch bei der nächsten Spielunterbrechung auf 8 Spielerinnen erhöhen kann.
3.2 Eine der Spielerinnen ist Mannschaftsführerin. Sie ist die alleinige Sprecherin der Mannschaft. Sie ist in dieser Eigenschaft kenntlich zu machen.
3.3 Zu den Spielen tritt jede Mannschaft in Form und Farbe einheitlicher Spielkleidung an.
3.3.1 Jegliche Hilfsmittel, die das Fangen und Werfen begünstigen, sind verboten.
3.4 Scheidet eine Spielerin durch Verletzung aus, darf nach vorheriger Meldung beim Schiedsrichter eine Auswechselspielerin auf deren Platz eingewechselt werden. Die Auswechselspielerin muss auf dem Spielbericht eingetragen sein.
3.5 Die Grundlinienspielerin muss in das Mannschaftsfeld, wenn nur noch 2 Spielerinnen im Mannschaftsfeld sind. Die Grundlinienspielerin kann die Grundlinie verlassen, wenn eine abgeworfene Feldspielerin ihre Position an der Grundlinie eingenommen hat. Während des Wechsels der Grundlinienspielerin wird das Spiel unterbrochen. Der Wechsel ist durch Handzeichen dem Schiedsrichter zu melden.
Die Grundlinienspielerin gibt nach der 3. Verwarnung ihr Band ab. Danach wird bei einer wiederholten Verwarnung in Folge eine "Satzsperre" ausgesprochen (nur für diesen Satz).

4. Wahlen
4.1 Vor dem Spielbeginn nimmt der Schiedsrichter mit den beiden Mannschaftsführerinnen die Auslosung vor. Die Gewinnerin dieser Wahl wählt das Mannschaftsfeld und hat den Anwurf. Mit jedem Satz wechselt das Wahlrecht.

5. Werfen
5.1 Das Spiel beginnt mit dem Anwurf der Grundlinienspielerin über das gegnerische Mannschaftsfeld zur eigenen Mannschaft. Nach einem zweimaligen Ballwechsel: Grundlinie- Mannschaft, Mannschaft- Grundlinie. Das Anwerfen darf nicht gestört werden.
5.2 Der Schockwurf (Hüftwurf) ist verboten.

6. Abwerfen
6.1 Das Abwerfen ist erlaubt aus dem Mannschaftsfeld und von der Grundlinie.
6.2 Eine abgeworfene Spielerin muss das Mannschaftsfeld über die eigene Seitenlinie verlassen. Sie begibt sich an die Grundlinie, hier kann sie weiter am Spiel teilnehmen und sich wieder Freiwerfen.
6.3 Fehler ist:
a) wenn eine Spielerin den vom Gegner kommenden Ball beim Fangen fallen lässt, und der Ball anschließend den Boden berührt. Die Mannschaft, bei der eine Spielerin abgeworfen wurde, kommt in Ballbesitz.
b) wenn der vom Gegner kommende Ball mehrere Spielerinnen berührt und dann den Boden berührt, gilt die erstgetroffene Spielerin als abgeworfen.
c) wird die aus dem Mannschaftsfeld laufende Spielerin vom Gegner getroffen, gilt dies als Abwurf.
d) jegliches übertreten (überrutschen, überfassen) der Spielfeldbegrenzung beim Fangen und Werfen. Der Ball wird dem Gegner zugesprochen.
e) das Betreten der Grundlinie durch die hinter der Grundlinie stehende Spielerin. Der Ball wird dem Gegner zugesprochen.
f) das Übertreten der Begrenzungslinie zieht eine Verwarnung nach sich. Bei der dritten Verwarnung gilt die Spielerin als abgeworfen.
g) verlässt eine Spielerin das Spielfeld, um den Wurf des Gegners auszuweichen, gilt dies als abgeworfen.
h) ein Kopftreffer. Der Ball bleibt bei der Mannschaft, wo der Kopftreffer erfolgt ist.
i) berührt der Ball während des Spiels die Hallendecke oder herunterhängende Teile.
j) wenn nach 15maligem Überwurf kein Abwurfversuch stattgefunden hat. Der Ball wird dem Gegner übergeben.
6.4 Kein Fehler ist:
a) wenn der vom Gegner kommender Ball vor dem Treffer den Boden berührt (Erdball).
b) wenn der vom Gegnerkommende Ball eine Spielerin berührt und anschließend von einer anderen Spielerin gefangen wird.
c) prallt der von einer im Mannschaftsfeld befindlichen Spielerin geworfene Ball von der Hallenwand ins gegnerische Mannschaftsfeld, erfolgt kein Ballwechsel.
d) dies gilt auch im Angaberaum, wenn der Ball von der Rückwand oder von einer im Angaberaum stehenden Spielerin berührt wird.

7. Ausball
7.1 Ausball ist, wenn der Ball in vollem Umfang die Seitenauslinie überschritten und den Boden berührt hat. Die Mannschaft, die den Ball zuletzt berührt hat, muss den Ball dem Gegner übergeben.
7.2 Überschreitet der Ball während des Zuspiels die Seitenlinie und kann von der im Mannschaftsfeld oder von der hinter der Grundlinie stehender Spielerin gefangen werden, ohne den Boden berührt zu haben, ist dies kein Ausball.

8. Wertung
8.1 Ein Spiel besteht aus drei Sätzen. Die Mannschaft, die in zwei Sätzen alle gegnerischen Spielerinnen abgeworfen hat, hat das Spiel gewonnen.
8.2 Jedes gewonnene Spiel wird mit 2:0 Punkten gewertet. Die nicht abgeworfenen Spielerinnen werden mit der im Feld verbliebenen Spielerinnenzahl grundsätzlich gezählt. Beispiel:
2 : 0 Punkte für das gewonnene Spiel
3 : 0 Punkte für die gewonnenen Sätze
8 : 0 für die nicht abgeworfenen Spielerinnen (je Satz)
8.3 Bei Nichtantreten einer Mannschaft wird das Spiel wie folgt gewertet:
0 : 2 Punkte für das Spiel
0 : 3 Punkte für die Sätze
0 : 24 Punkte für die Spielerinnen
für die nicht angetretene Mannschaft gewertet

9. Schiedsrichter
9.1 Jedes Spiel wird von einem 1. und 2. Schiedsrichter geleitet, denen zwei Linienrichter zur Seite stehen. Der 1. Schiedsrichter ist für den Spielablauf voll verantwortlich.
9.2 Der 1. Schiedsrichter wacht über die Einhaltung der Spielregeln und entscheidet alle Fragen selbständig. Seine Tatsachenentscheidungen sind unanfechtbar.
9.2.1 Der 1. Schiedsrichter überzeugt sich vor dem Spiel von dem regelgerechten Zustand des Spielfeldes, des Spielballes und der Spielkleidung. Er prüft die Spielberechtigung und führt mit den Mannschaftsführerinnen die Auslosung durch.
9.2.2 Der 1. Schiedsrichter eröffnet und schließt das Spiel. Er hat das Recht, es zu unterbrechen oder abzubrechen. Beginn und Ende der Spielunterbrechung werden von ihm durch Pfiff angezeigt.
9.2.3 Die Schiedsrichter und Linienrichter halten sich außerhalb des Spielfeldes auf.
9.2.4 Nach dem Spiel gibt der 1. Schiedsrichter das Ergebnis bekannt. Die Richtigkeit der Eintragungen auf dem Spielbericht, ist von ihm und den Mannschaftsführerinnen zu bestätigen.
9.3 Der 2. Schiedsrichter unterstützt den 1. Schiedsrichter in der Ausübung seiner Tätigkeit.
Er hat im Besonderen darauf zu achten:
- dass alle Spielerinnen auf dem Spielformular vermerkt sind.
- dass keine Spielerin die Begrenzung überschreitet.
- dass abgeworfene Spielerinnen das Spielfeld verlassen.
- dass das Einwechseln der Grundlinienspielerin erfolgt.
- dass das Anschreiben auf dem Spielbericht erfolgt.
Außerdem hat er die ihm vom 1.Schiedsrichter übertragenen Aufgaben zu erfüllen.
9.4 Die Linienrichter haben ihren Standpunkt an den Endpunkten der dem 1. Schiedsrichter gegenüberliegenden Seitenlinien. Sie unterstützen den Schiedsrichter in der Leitung des Spiels, indem sie Linienfehler nach der Regel §6.3 durch Pfiff anzeigen.
9.4.1 Linienrichter und Anschreiber werden durch die spielfreien Mannschaften gestellt.
9.5 Bei unsportlichem Verhalten einer Spielerin hat der Schiedsrichter die Pflicht, je nach schwere des Verstoßes folgende Strafen zu verhängen.
a) Ermahnung
b) Verwarnung (gelbe Karte)
c) Feldverweis (rote Karte)
9.5.1 Eine ausgeschlossene oder des Feldes verwiesene Spielerin darf während des Spieles nicht ersetzt werden.

Stand der letzten Spielregeländerung: 01.01.2005


Erweiterung Zeitspiel am 01.07.2008:
Alle geprüften Schiedsrichter im Niedersächsischen Turner-Bund haben nach dieser Spielregel die Prüfung abgelegt und sind angehalten auch nach dieser Spielregel zu pfeifen, somit kann es auch zu keinen Sonderregelung in den Turnkreisen geben. Hinweis zur Spielregeländerung.
Um das Völkerballspiel schneller zugestalten wurde zur neuen Spielsaison 2008 die Spielregel „Zeitspiel“ eingeführt. Sie ist unter den „6.3 Fehler ist…“ im Absatz „j“ einzufügen.
Zeitspiel (Fehler) ist, wenn nach 15maligem Überwurf kein Abwurfversuch stattgefunden hat. Der Ball wird dem Gegner übergeben.
Als Abwurfversuch gilt nicht das "Auftippen" des Balles. Überwurf – jedes Überwerfen des Spielfeldes zählt als Wurf. Beim 13ten Überwurf hebt der Schiedsrichter die Hand hoch. "Zeitspiel", so dass bei den nächsten beiden Würfen ein Abwurfversuch erfolgen muss.
Das Zeitspiel wird durch einen Abwurfversuch aufgehoben.
Der zweifache Ballwechsel bei Spiel- und Satzbeginn wird nicht beim Zeitspiel mitgezählt.